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Interactive Fiction - Auch heute noch ein Spaß

Die Älteren unter den Leser können sich vielleicht noch an die Bücher erinnern die es dem Leser ermöglichten selbst zu entscheiden wie die Geschichte weitergehen soll. Dazu musste er nur auf einer bestimmten Seite weiterlesen und die Geschichte ging in einer von ihm gewählten Richtung weiter. Weitgehend ist das als IF bzw. Interactive Fiction bekannt.

Solche Bücher feierten in den späten 80ern und frühen 90ern in Form von Text-Adventures ihre digitale Renaissance.

Jeder der Zork gespielt hat weiß wie spannend so ein Spiel sein kann. In den letzten Jahren habe ich ein wenig darauf vergessen. Gestern Abend, als ich mal wieder angeregt über Spiele diskutierte, wurde ich wieder auf Text-Adventures gebracht.

Während Text-Adventures typischerweise nur aus Text bestehen, trifft das auf IF nicht zu. IF kann durch Bilder, Töne und Videos unterstützt werden. Ein nettes Flashgame, welches auf eine sehr kreative Weise zeigt dass auch in 2011 so ein kleines Spiel noch Emotionen mobilisieren kann, sei hier als Beispiel gebracht. Im Fall von "Don't shit your pants" ist es eindeutig der Humor.

Vor zwei Jahren hatte ich mich auch ein wenig mit Text-Adventures beschäftigt. Damals wollte ich ein Spiel mit Inform schreiben. Doch ich muss ehrlich sagen, das hat mir keinen Spaß gemacht und ich habe bald aufgegeben. 

Ich brachte es einfach nicht zusammen, ohne mich lange einzulesen, komplexere Zusammenhänge zu "programmieren" bzw. zu beschreiben. Der natursprachliche Zugang hat seine Vorteile, aber sobald es um's Skripten geht auch massive Nachteile.

Dann habe ich mich natürlich auf den Klassiker himself gestürzt: Z-Machine bzw. den Interpreter der für Zork verwendet wurde. Da war mir der Zugang dann zu technisch und zu wenig spielerisch. Im Endeffekt wurde es 2009 nichts mit einem von mir geschriebenen Text-Adventure.

Warum schreibe ich aber diesen Text? Gestern habe ich ein Tool gefunden das meiner Meinung nach die wichtigsten EUP-Prinzipien berücksichtigt und verspielt genug ist, damit man ohne Tutorial rein kommt, professionell genug ist um alles umsetzen zu können und autorenfreundlich genug ist, damit man noch Spaß am Schreiben hat. 

Das Tool heißt Quest und ist ein in VB.Net geschriebenes Tool. Der Code ist zwar Open Source aber das nützt Linux- und Mac-Usern leider wenig.

screenshot from quest editor

Das schöne an dem Tool ist aber, dass es das Ziel hat die Spiele im Browser spielbar zu machen in dem es den Autoren erlaubt die Spiele hochzuladen. Dann werden sie auf www.textadventures.co.uk auch für Linux- und Mac-User spielbar.

Mich hat das Tool so begeistert da ich ohne Tutorial nach einer halben Stunde bereits zirkuläre Timer abbilden konnte die einen immer wieder anrufenden Dritten darstellen und konditionale Verben.

Also jeder der eine Windows-Box hat und sich für IF interessiert sollte es einmal ausprobieren. Spiele wie Don't shit your pants wären auch leicht möglich :-)

Reposted by02mydafsoup-01mondkroeteekeliasurfincheg00sofiasastrid
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