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March 29 2013

Maldita Castilla

Ein verflucht schweres Spiel was der Hobby-Entwickler Locomalito hier abgeliefert hat. So Indie wie dieser Indie-Entwickler wird kaum jemand, da er wohl zum auserwählten Kreis der Personen zählt, der tatsächlich aus reinem Idealismus ausgezeichnete Spiele abliefert.

Der Entwickler hat sich und seinen Spielen einen eigenen Artikel verdient, weswegen ich jetzt gerne den Fokus auf Maldita Castilla lege.

Das Spiel ist, um das Offensichtliche beim Namen zu nennen, eine Hommage an das mittlerweile legendäre Ghosts’n Goblins.

Die Optik des Spiels orientiert sich nicht nur am Vintage-Feeling des Originals, sie setzt sie auch verspielt in’s 21. Jahrhundert. Dazu wird das Feeling eines alten Röhrenschirms und antiker Hardware simuliert:

Das ist ein nettes Feature, sagt allerdings noch nichts darüber aus ob das Spiel tatsächlich Spaß macht oder nicht.

Doch das macht es. Vor allem weil es so verdammt schwer ist. Den Gegnern auf den Kopf springen? Verabschiede dich von einem Herzen. Du möchtest über die Larve springen? Der kleine Bastard dreht aber um so dass du auf seinem Kopf landest. Du nimmst jede Waffe auf die du findest? Viel Spaß wenn du auf den Boden schießen möchtest aber deine Wurfaxt nur in einem Bogen nach oben geworfen werden kann.

Die Zeit ist dafür ein Problem unter der Wahrnehmungsgrenze. Man bekommt 99 Sekunden Zeit um ein Level zu schaffen. Dieses Zeitkontingent kann während des Levels aufgestockt werden und wird bei jedem Tod auf 99 zurück gesetzt.

Kleine Endgegner und natürlich auch größere wollen dass man sein Timing schult und lernt wann es wohin zu springen oder ducken gilt. Das ist dann schon etwas herausfordernder.

Dass und die liebevolle Graphik würde schon genügen um mich vollends zu begeistern, dazu kommt noch alte Midi-Musik die erträglich ist. Nicht absolute Spitzenklasse, aber gut genug um mich nicht aus einer melancholischen Alter-Mann-Erinnerung an den Soundtrack vom alten Amiga Heroes Quest heraus zu reißen.

Leider funktionierte das Spiel nur auf meinem Standrechner ohne Probleme. Auf meinem alten Laptop – nicht zu alt um darauf zu arbeiten aber auf alle Fälle zu alt um darauf neue Spiele zu zocken – gab es Graphikprobleme. Irgendwie scheint das Spiel mit der GeForce 9600 GT Karte nicht klar zu kommen.

Da das der einzige, echte Wermutstropfen war, kann ich das Spiel dennoch uneingeschränkt empfehlen. Holt es euch und schenkt Locomalito ein Like auf Facebook.

Download Maldita Castilla auf Locomalito

Reposted bygamervideogamesDragnurEineFragevonStilschottladendigitaliban

December 06 2012

Fist of Awesome – Rotwild verprügeln

In letzter Zeit schreibe ich viel zu viel über Pixelgraphikspiele aber das hält mich nicht auf schon wieder über einen Vertreter dieses Stils zu schreiben.

Das Spiel existiert noch nicht, allerdings geistert ein Alpha-Stadium-Video herum wo es auf einem Tablet gespielt wird.

Die Spielmechanik selbst ähnelt dem Streets of Rage Prinzip. Lustig am Sega aber ob das ganze mit zwei Buttons auch überzeugen kann? Ich habe es noch nicht getestet aber es sieht so putzig aus, dass ich darüber schreiben musste.

Ursprünglich per Kickstarter finanziert, wurde vor ein paar Tagen verkündet die angepeilten Plattformen von den mobilen auch auf die Desktop-Systeme Mac und Windows auszudehnen.

Ich bin skeptisch ob der sehr minimalistische Spielinhalt der echt nett gewordenen Grafik gerecht wird aber man darf gespannt bleiben.

Natürlich möchte ich euch das oben angesprochene Video nicht vorenthalten:

Reposted bygamervideogamesnaich

December 03 2012

Skrillex-Quest: Dubstep und Pixelgrafik?

Das Dubstep bzw. moderne Elektro-Sounds generell gut zusammen passen können hat SILLYSLARDY bereits mit Dash-Da-Dash DX bewiesen. Mit Skrillex-Quest versucht JODA einen netten Mix aus modernen Klängen, Retro-Gefühlen und netter 3D/2D-Pixelgrafik ein kurzweiliges Abenteuer zu zaubern.

Die Nähe zu Zelda ist offensichtlich und so hackt man sich dann zu einem Remix von Skrillex von Raum zu Raum um noch bevor das letzte Sandkorn hinab geronnen ist die Glitches, also die grafischen Pixelfehler, zu besiegen. Dazu sucht man Schlüssel, hackt die Kisten tot und versucht eine alte Karte zu rekonstruieren.

Das Spiel ist optisch nett gemacht, schwächelt aber nicht nur an der Motivation die mich bereits nach ein paar Minuten verlassen hat, sondern auch an einem Mindestmaß an Tiefe. Darüber helfen die träge reagierenden Dialogfenster nicht hinweg.

So bleibt alles in allem ein nettes kleines Spiel übrig das seine Werbewirkung wohl erfüllen wird, auch wenn die Website von JODA elendig langsam lädt und Flash-Seiten auch nicht mehr ganz dem aktuellen Zeitgeist entsprechen. Trotzdem kann ich es jedem, der sich bei dem Wort Dubstep oder bei dem Wort Skrillex nicht angeekelt die Ohren zuhält, hier hinein zu schnüffeln. Eine nette Idee, nett umgesetzt. Da es gratis unter dem Link http://www.skrillexquest.com/ spielbar ist auch die 5 Minuten Zeit wert.

Reposted bygamervideogames

November 18 2012

SILLYSLARDY.JPG – 90s Kids werden es lieben

Renard Queenston ist jemand der Pixelgraphiken noch mehr liebt als ich. Wer mir da nicht glaubt, kann sich auf seinem Tumblr http://queenston.tumblr.com/und den dort verlinkten Seiten gerne selbst überzeugen. Der Mann hat, neben diesen liebevoll aufbereiteten Tribute-Seiten für Sammlungen und Sammler, auch noch ein kleines Projekt nebenher laufen. Das nennt sich SILLYSLARDY.JPG und ist ein Label für seine Identität unter der er Spiele herausbringt. Die Spiele, natürlich in SNES Pixelgraphik, sind ein Feuerwerk aus Electro-Beats und flackernden Graphiken.

Aufmerksam bin ich auf ihn geworden, weil er vor kurzem eine Hommage an Splatterhouse namens Shooterhouse herausgebracht hat. Das Spiel ist simpel gestrickt, voll mit lebenden Leichen und anderen Ungeheuern denen von der Terrormaske der Gar ausgemacht wird und erinnert an Splatterhouse I, die Maske an Splatterhouse III.

Das Spiel ist kurzweilig aber nicht aufregend oder irgendwie befriedigend. Nachdem ich das dritte Mal beim ersten Endgegner das Zeitliche gesegnet hatte, hatte ich schon keine Lust mehr es ein weiteres Mal zu versuchen. Allerdings wollte ich mir noch ansehen was es sonst noch so unter SILLYSLARDY.JPG zu entdecken gibt und habe mir die Beschreibung von HAPPY!SIREN! durchgelesen. Da stand das es nicht aus den geplanten 6 Levels besteht sondern nur aus 3 und ein aufgelassenes Projekt für die Uni war.

Uninteressant! Aber was gibt es dort noch zu entdecken? Dash-Da-Dash DX Edition, ein Spiel bei dem man vor dem Suchtpotential warnen muss. Inhaltlich ist es noch unaufgeregter als Shooterhouse. Kein großartiges Level-Design, nur ein statisches Spielfeld mit einem flackernden scrollenden Hintergrund über welches das eigene Schiff sowie ein Endboss herum schweben. Unbewaffnet muss man Diamanten einsammeln und warten bis die Bewaffnung des Endbosses doch noch ihren Zweck erfüllt.

Gesteuert wird das eigene Schiff über die Maus. Man klickt auf eine Fläche und das Schiff setzt sich dorthin in Bewegung. Allerdings hat man nicht unbegrenzt Schub. Ist man an eine Stelle geflogen, muss man kurz warten bevor es weiter gehen kann. Es sei denn man hat einen oder mehr Diamenten auf seinem Weg eingesammelt, dann kann es gleich wieder los gehen.

Die obskure Mischung aus Happy Hardcore, 90′s Techno, Dubstep und Chiptune untermalt das Feuewerk das auf das eigene Schiff niederprasselt. Ich konnte erst nach einer Stunde aufhören es zu spielen! Eine absolute Empfehlung von mir.

Herunter geladen werden kann es unter der Seite von SILLYSLARDY.JPG. Alle Spiele sind für Windows und gratis.

Reposted bygamermondkroete

November 01 2012

Ascension – bedrückend gut

Ascension, ein Spiel aus der Feder der Entwickler von Magnesium Ninja Studios. Wenn ich dieses Spiel mit einem Satz beschreiben müsste, so würde ich es so tun: Survival Horror wie er sein muss!

Doch zum Glück muss ich das nicht und kann mich so noch etwas darüber auslassen warum das Spiel so gut ist. Also am besten hat mir gefallen, dass ich so richtig eingeschüchtert war.

Möglicherweise werde ich einfach schon alt, aber so gefurchten habe ich mich seit Resident Evil 1 nicht mehr. Dieses Spiel leistet so einiges wenn es darum geht sich vor einer jeden nächsten Tür zu fürchten.

Das Spiel, dessen Namen Ascension (zu Deutsch Himmelfahrt oder Aufstieg) schon ein geschicktes Wortspiel mit dem Spielinhalt zu sein scheint, schickt den Protagonisten auf eine Reise zwischen dem Horror verdrängter Erinnerungen und dem tatsächlich manifestiertem Grauen.

Wer die Resident Evil Spiele kennt, weiß spätestens beim Start-Screen welche Form das Grauen hier annimmt. Das Auge kommt mir von dem einen oder anderen Zombie-Spiel bekannt vor.

Doch neben der Angst, was gefällt mir an dem Spiel so gut? Zum einen sind es die Grafiken. Die Pixel-Grafiken vermögen es auch in den hellen Szenen eine unterschwellige Bedrücktheit aufzubauen die in den dunklen Szenen in beängstigende Intensität umschlägt.

Die optischen Eindrücke werden von der perfekt abgestimmten Hintergrundmusik allerdings noch verstärkt. Hier hat der Komponist Michael Chait wirklich tolle Arbeit geleistet.

Auch die sonstigen Soundeffekte passen perfekt in’s Spiel. Natürlich stellen sich nach so einem Lobgesang auf ein Spiel zwei Fragen:

  1. Bekomme ich Geld für die Werbung? Leider nein. Aber ich bin offen für Werbeaufträge ;-)
  2. Wo bekommt man das und wie viel muss man dafür löhnen? Die Entwickler haben es auf Media-Fire hoch geladen und das für lau.

Ansonsten kann man zu dem Spiel noch sagen: Es läuft nur auf Windows, nur im Fullscreen und sollte am besten in einem dunklen Raum mit aufgesetzten Kopfhörern gespielt werden.

Reposted bygamer gamer
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