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schlingel

[...]Er beginnt mit Aufrufen an Bürger, sich vorbehaltlos mit der Staatsmacht insbesondere den Sicherheitsbehörden zu identifizieren.[...]

Vorbehaltlos und völlig kompromisslos Identifikation mit den Protesten und dessen gewalttätigen Teilen zu fordern, ist genauso autoritär und kollektivistisch.

[...] Er beginnt damit, dass nicht mehr von “der”, sondern von “unserer” Polizei die Rede ist. [...]

Es ist "eure" Polizei.

Wer zahlt denn die Beamten? Die Deutschen Staatsbürger, die sich im Ausgleich Schutz Ihrers Eigentums gegen Vandalen erhoffen.

Er beginnt da, wo der Begriff des Terrorismus instrumentalisiert und gedankenlos erweitert wird

Zur Instrumentalisierung kann ich nur Zustimmung liefern, zur gedankenlosen Erweiterung fehlt mir der Kontext.

Er beginnt mit denen, die das Lippenbekenntnis zum Rechtsstaat über seine Prinzipien setzen. Die oft genug nur deshalb von “Rechtsstaat” sprechen, weil Vaterland historisch ein klein wenig vorbelastet ist.

Das "Alles Nazis!"-Argument greift hier nicht.

Bei denen, die auf Pathos setzen statt auf Logos

Das ist hundsordinäre Propaganda. Das machen alle Seiten. Bitte nicht so tun als wären die Slogans und Logos der Linken etwas anderes.

Die in jedem anderen Land die staatlichen Behörden kritisch beäugen und ihnen misstrauen, aber hier in Deutschland sich nicht vorstellen können, dass Institutionen wie die Polizei politische Akteure mit eigenen Interessen sind.

Es ist kein Zufall, dass das Konzept des Gewaltenmonopols sehr attraktiv wird, wenn sich als Alternative in der Stadt Mobs bilden die plündern und Feuer legen.

Für diese PR-Arbeit darf sich der Staat bei den gewalttätigen Demonstranten bedanken.

Und nicht nur das: Die jeden, der die anders sieht, für “realitätsfremd” erklären.

Wie nennt man es denn, wenn absichtlich ein entscheidender Teil des Gesamtbilds ausgeblendet wird?

Auf gut Deutsch: Die Krawalle gestern gefährden den Rechtsstaat in Deutschland nicht[...]

Da das Gewaltenmonopol kurzzeitig gebrochen wurde und dieses fundamentaler Bestandteil des Deutschen Rechtsstaat ist, kann man sehr wohl von Gefährdung sprechen.

Aber was in ihrer Folge von einigen Kollegen und Politikern so abgesondert wurde, das lässt es mir kalt den Rücken runter laufen.

Wem nicht.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl