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schlingel

Die Mathematik als Königin der Wissenschaften soll dazu dienen die Wirklichkeit zu beschreiben. Als solche fasst sie mit logischen Schlüssen die wahr genommene Welt als Abfolgen von Zahlen unter bestimmten Gesetzmäßigkeiten zusammen.

(Natürlich nicht nur. Die Mathematik lässt sich kaum so geißeln wie etwa die Physik.)

Eine Frage die mich seit ein paar Tagen seltsam vom Lernen abhält ist die, ob sich formal zeigen lässt, dass die Mathematik daher die falsche Grundlage für das Finden von korrekten Modellen der Umwelt ist.

Ein guter Hebelpunkt wäre hier der Unvollständigkeitssatz von Gödel. Doch dazu müsste man folgende Dinge zeigen:

  1. Die Umwelt ist ein formales System.
  2. Die Umwelt ist ein widerspruchsfreies System.

An diesen zwei Kleinigkeiten dürfte meine Idee wohl scheitern. Ist aber interessant zu spekulieren welche Konsequenzen sich dafür für das Streben der Wissenschaften ableiten lassen könnte.

Interessant ist auch, wenn man sich etwas mit den Kernbegriffen der Gödel'schen Theorie auseinandersetzt, wie schwammig manche Begriffe umrissen sein können.

So hat z.B. Frege der Arithmetik bzw. der Zahl ein ganzes Buch gewidmet um heraus zu finden, was denn nun eine Zahl ist.

Tags: argument
Reposted by02mydafsoup-01p856

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Schweinderl