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schlingel

Die Doppelmoral in Europa - Meinungsfreiheit Ja, Religionskritik Nein

Die Presse fährt heute einen Frontalangriff gegen die Doppelmoral mancher Europäer und gegen die Dummheit von Islamisten, die meinen sie müssten Botschaften anzünden und das dort wohnhafte Personal ermorden.

Gut so! Plakativ machen sie mit dem Artikel „Was wir über Mohammed sagen dürfen“ auf. Provokativ, aber der folgende Text schießt sich keines Falls auf den Islam ein. Viel mehr attackiert er die Unwissenheit und so manche Vorurteile wie z.B. das, dass man Mohammed gar nicht darstellen dürfe – stimmt nicht! Um dann weiter zu gehen und den Schundfilm „The Innonence of Muslims“ kurz zu erklären.

Denn die Stümper, die sich hier vor einer Greenbox zu Affen machten, wussten gar nicht, dass dieser Film Mohammed darstellen soll. Viel mehr sei es eine schlechte Variante von des Leben des Brian, allerdings mit den Moslems als Ziel anstatt den Christen.

Wirklich interessant wird es aber als Barroso, der EU-Kommissionspräsident, sein Fett weg bekommt. Denn am einen Tag die Redefreiheit hoch zu halten im Falle von Pussy Riot und am nächsten Tag den Film zu verurteilen grenzt an einen Wendehals sondergleichen. (Man darf hier auch nicht vergessen, dass Pussy Riot wegen Verletzung religiöser Gefühle eingefahren sind.)

Am schlimmsten wird es, wenn doch tatsächlich behauptet wird, dass der Film in der selben Liga wie die Ermordung der Botschaftsangestellten liegt. Die Presse prügelt hier zu recht auf die Kollegen bei der Süddeutschen Zeitung ein, die folgendes absonderten: „Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamistische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt.“

Die Frechheit muss eine Zeitung erst mal haben und einen Satz so formulieren, dass die Ermordung von Menschen gerade noch auf die selbe Ebene stellt wie das Drehen eines schlechten Propagandafilms.

Tags: argument
Reposted bykrannixSpinNE555

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