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schlingel
Wow - ich merke da sind viele starke Emotionen und viel Unwissen dabei.

Nicht böse gemeint, aber Kant war sicher kein Theologe. Im Gegenteil, Kants Äußerungen bezogen sich darauf, dass Gott keine real existierende übermenschliche Figur ist, sondern dass er gedacht existiert und so bei einigen Menschen Moral erzwingt. Quasi als Hirngespinst.

Den "Seelenmatsch" ist der nächste Blödsinn. Kant geht darauf ein, wo die Grenzen der menschlichen Erkenntnis sind um diese vollkommen auszuschöpfen.

Eines der großen Kernthemen der Idealisten ist immer wie der Mensch zum objektiven Betrachter wird und die Rolle als Subjekt der am Prozess des Festlegens von mehr oder weniger demokratisch erreichten intersubjektiven Übereinkünfte die wir als Wissenschaft begreifen verlassen kann. (Vergleiche dazu auch die Werke von Nietzsche, Schopenhauer, Hegel, etc.)
Kants Schluss ist allerdings, dass der menschliche Geist immer Grenzen besitzt und dementsprechend nicht in das absolute Objektive vordringen kann. 

Das ist ein essentieller Beitrag zur Wissenschaftstheorie wie es es eben nur die Philosophie leisten kann.

Das Thema mit dem freien Willen ist ein schwieriges. Wobei die Erklärungen mehr Sinn machen als z.B. die behavoristischen. (Ein äußerst beschränktes Weltbild über das sich die Positivisten wieder ausschweigen ...)
Aber ich will hier gar nicht abschweifen sondern auf die Gehirnforschung verweisen.
Mir wurde einmal gesagt, das Liberts Thesen schon widerlegt seien und es Literatur dazu gibt - allerdings wurde mir keine genannt auf Bitte danach - und dass der freie Wille bereits widerlegt ist.
Dementsprechend bricht schon mal dieses Konstrukt zusammen. Aber alleine dieser Fakt macht es umso wichtiger, dass man sich mit den Grenzen der eigenen Erkenntnis weiter beschäftigt.

Womit wir wieder bei den Idealisten sind.
Tags: argument

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Schweinderl