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August 17 2017

schlingel

I don’t like the Antifa

good points on how not to demonstrate against white suprematists (and how to):

I can’t say much about their motives, but I will say this: it seems to me that some of them might have only randomly ended up on their end of the political spectrum. Had they been hanging out with different people, their inclination towards violence would have made some fine nazis out of them. But then again it’s hard to pass judgement on what’s in a man’s heart.

One thing we can judge though is the things they are doing. The violence. Do I think that the nazis who are marching through Bad Nenndorf are by no means punchable? No, I don’t. It would give me satisfaction to see them being punched. But what cause would that serve? Would it weaken the nazis’ resolve? Would it prevent anyone else from becoming a nazi? Do blockades and sabotage acts ever make a nazi anything but more determined?

Actually, I think that the nazis aren’t just fine with the Antifa punching them, they actually enjoy it for two reasons: first, it’s part of their identity. I don’t claim to know much about the psychology of the common nazi, but there are a few tropes that seem to be clear: manliness is important, the seriousness of the mission is important, the heroics of standing against adversaries are important.

Being attacked is part of the nazi identity.

Second, any attack on them can be used by them against the rest of society. They can point to their bruises and say: look, you are not better than we are! And this is precisely one of their central storylines: Axis vs Allies, Buchenwald vs Bad Nenndorf, nazis vs Antifa – they want everyone else to think it’s all the same, that there is nothing particularly bad about being a nazi.

And yet there are some things that nazis seem to be unable to cope with. The little town of Bad Nenndorf being all colorful and nicely decorated for them is one of those things. People applauding the march of the nazis, people playing loud music, people toasting with beer and laughing at them is another thing.



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August 16 2017

schlingel
0601 30c5 500
Reposted fromlokrund2015 lokrund2015 viametafnord metafnord
schlingel
Don't forget, it's probably completely made up and written by a 14 year old girl starving for attention. 
schlingel
Libs suddenly care about censorship after finding out the rules apply to them too
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August 14 2017

schlingel
It's not like a violin. C would qualify as a violin. C++ is like a violin I've attached a guitar, a keyboard, a complete drum set, a flute and of course, tools to build new music instruments.

And I don't know how you'd build music instruments. 
schlingel
0597 2622
Reposted fromlokrund2015 lokrund2015 viaclifford clifford
schlingel
1697 a4cd 500
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schlingel

Du glaubst also, du könntest dir einfach so Kapital Aneignen, ohne dass dir letztendlich Gewalt angetan wird, wenn du dich weigerst es zurück zu geben

Natürlich. Der Prozess nennt sich Wertschöpfung. Das ist der oft verteufelte Wachstum. Dein Beispiel mit dem widerrechtlichen Aneignen von fremden Besitz ist fehl am Platz.

Pi mal Daumen kann man glaube ich sagen, dass je größer ein Unternehmen ist, es umso wahrscheinlicher ist, dass diese Arbeiten von Angestellten verrichtet werden

Das stimmt. Allerdings sind das im herkömmlichen Sinne "Bürger" und keine Arbeiter. Da habe ich dich wirklich falsch verstanden.

Deine Wortwahl “Dualismus” suggeriert mir ein “entweder oder”, “Schwarz oder Weiß”, “Gut oder Böse”.

Nein, das bedeutet, dass es ein System mit zwei sich Feedback gebenden Komponenten ist. Ich begreife am einfachsten wenn ich mir das ganze als System mit Komponenten bzw. Akteuren vorstelle, die eigene Ziele verfolgen und optimieren, gleichzeitig aber an die Ergebnisse der Umwelt gekoppelt sind.

Die Synthese ist eben schon mit angelegt, und nicht Abschafung einer Komponente sondern eben die Überwindung des Widerspruchs.

Das ist der Knackpunkt: Ich sehe keinen Widerspruch, sondern sich zwei gegenseitig bedingende Komponenten eines Systems. 

Das im Wettstreit mit weiterer solcher Systemen im Markt um Profit ringt. Wieder eingebetet in ein System der Volkswirtschaft, wieder eingebettet, etc.

Allerdings wird durch technologischen Fortschritt dafür gesorgt, dass sowohl Art wie auch Ausmaß der benötigten Arbeit sich ständig ändert.

Bist du allerdings der Meinung, dass Wertschöpfung ohne Arbeit entstehen kann [...]

Deiner Argumentation zur Folge wäre Arbeit immer mit menschlichem Handeln verbunden. Der Definition zur Folge: Ja.

Sei es zB. in der vollautomatisierten Fertigungsstraße oder in der algorithmisch gesteuerten Datenanalyse. Beides ist im herkömmlichen Sinne Kapital das produktiv Wert schafft.

Die Aufrechterhaltung des Status quo wäre meiner Ansicht nach ohne Gewalt (zumindest pro possibilitate) nicht vorstellbar.

Der Status Quo des Kapitalismus ist Wachstumstreben des Profits Willen. Tatsächlich zeigt die Geschichte, dass dadurch absolute Armut reduziert wird (Trickle Down Economics). Siehe in jüngster Vergangenheit zB. China das sich im Gegensatz zu Venezuela dem Markt geöffnet hat.

Gewalt wird aus anderen Gründen notwendig werden, allerdings nicht wegen des Wirtschaftssystem.

Risiko allein bildet ja kein Kapital. Wenn ich mein Geld in eine Maschine stecke, die dies mit 50% Wahrscheinlichkeit vernichtet erwirtschafte ich kein Kapital.

Wenn ich zur Bank gehe, mein Privatvermögen als Pfand nehme und mir ein paar Hundertausend Euro aufbaue um den Betrieb und das erste Jahr zu finanzieren, risikiere ich mein Existenz. Völlig und persönlich.

Inwiefern das nicht als persönliches Risiko gilt, ist eher eine Frage an dich.

Das Erwirtschaften beginnt dann mit den Betriebsmitteln.

Du meinst, dass man Menschen dadurch dazu animieren sollte ihr Kapital zu investieren (also zu riskieren) damit sie nicht darauf sitzen bleiben.

Nein, ich meine, dass das Kapitalisten tun.

Menschen sollten mit ihrem Besitz und ihrem Leben tun was sie tun wollen. Allerdings auch selbstverantwortlich.

Das Problem daran ist jedoch, dass dies unweigerlich dazu führt, dass der Gewinn sich in den Händen einer stetig kleiner werdenden Gruppe konzentriert

Dieses Problem ist nicht auflösbar. Solange es Menschen gibt, die besser verstehen wie ein System manipuliert werden kann, solange wird es Menschen geben die davon profitieren.

Da haben wir auf der einen Seite Menschen die so reich sind, dass sie nicht mehr in der Forbes-Liste auftauchen wollen und auf der anderen Seite die deutlich mehr im Fokus stehenden "Sozialschmarotzer".

Zudem ist Kapital eine zwar wachsende, aber dennoch begrenzte Ressource, was das Problem verschärft, da letztendlich noch weniger “freies” Kapital zur Verfügung steht und das System an Dynamik verliert.

Jedes Mal wenn eine Grenze erreicht schien, wurde "Kapital" in anderen Bereichen gefunden. Sei es in der Bronze-Zeit als man auf Eisen kam oder im 20. Jahrhundert als der Computer entstand. Nie war es leichter für Menschen selbstständig unternehmerisch tätig zu sein und gleichzeitig scheinen es die wenigsten zu begreifen. Das Internet und der Computer hat mehr für die individuelle Freiheit getan als alle Marxisten zusammen.

Die Vermögensverteilung in den USA seit den Reagonomics zumindest, spricht gegen das Argument (welches ich dir unterstellt habe :^) )

Ich habe nie behauptet, dass Kapitalismus "fairer" sei oder dafür sorgt, dass alle gleichermaßen profitieren. Allerdings gibt es trotz des allgemeinen Anstiegs an Lebensqualität, massive Härten. Deshalb halte ich eine soziale Marktwirtschaft für eine bessere Lösung - auch wenn mir die 50% Lohnsteuer in Österreich bereits sehr schmerzt.

Im schlimmsten Falle hätte sie dann nichts weiter als ihre Arbeitskraft zu verkaufen, um nicht jämmerlich verhungern zu müssen.

Das ist der schlimmste Fall.

Sowohl im Falle des Bankrottrisikos als auch in dem des Überschuldungsrisikos muss jedoch auch die Möglichkeit des Gewinns betrachtet werden.

Genau. Deshalb ist er bevorzugt zu behandeln.

[...] es ist aber grob vereinfachend zu sagen, sie würden deswegen kein Risiko für ihren Arbeitgeber eingehen. In der Regel richten Leute sogar einen Großteil ihrer Lebensplanung entsprechend aus. [...]

Das hat allerdings nichts mit dem Unternehmenserfolg zu tun. 

Das ist eine persönliche Entscheidung des Arbeitnehmers. BTW: solche Entscheindungen sind ein Grund warum Arbeitnehmer in der Regel ärmer und nicht wohlhabender werden. Wer sich ein Haus kauft muss begreifen, dass es kein Investment ist sondern eine Kostenstelle. Fehler wie dieser führen zur Wertekonzentration in den Händen weniger, btw.

Mit allen Implikationen die das hat, zum Beispiel den Widerspruch zwischen ihren Gebrauchswert und ihrem Tauschwert. Dies Bedingt, dass eine lohnabhängige Person sich eben nicht darauf verlassen kann, dass sie den Einsatz ihrer Fähigkeiten zum angemessenen Preis verkaufen kann.

Dementsprechend hat sich ein freier Mensch auch auszurichten. 

Lohnarbeit wird nie und nimmer dazu genügen Reichtum aufzubauen. Mir erscheinen folgende Gründe, in der Reihenfolge, als die wichtigsten Faktoren dessen:

  1. das Unternehmen bemüht ist, den Arbeitnehmer gerade so zu bezahlen, dass er sich nichts neues sucht und trotzdem die eigenen Kosten möglichst gering zu halten.
  2. der Staat bei dieser großen Gruppe am einfachsten Geld abschöpfen kann. Ich bekomme zB. einen relativ hohen fünfstelligen Betrag als Gehalt nächstes Jahr. Fast die Hälfte davon geht an den Staat. Das was bei mir Brutto am Lohnzettel steht, ist allerdings noch immer weniger als der Arbeitgeber für mich aufwendet.
Wer das umgehen will, muss das Unternehmertum anstreben.

Letztendlich kann die Kapitalseite, wenn sie es denn so will, den Preis der Arbeit beliebig drücken, da die kapitallose Seite keine andere Wahl hat als die Arbeit anzunehmen.

Ich würde dir vollends recht geben, wären wir gerade im Jahre 1897. Allerdings ist in den letzten 120 Jahren derart viel passiert, dass das einfach nicht mehr stimmt. Arbeitnehmer haben gelernt sich zu organisieren und zusätzlich steht das Unternehmertum allen offen.

Ich begrüße den europäischen Mittelweg mit seinen Einschränkungen und Regulierungen, und sehe den zunehmenden Abbau derer kritisch

Ich auch. Allerdings muss es immer wieder Anpassungen geben. 

schlingel

The assumption that a good model has to contain explanations for exceptions and rare phenomenons is very agreeable.

I just think people disagree on the importance of the rare phenomenons and I think people disagree on the methods of applying empirical findings to models of society.

To be quiet frank: Biological facts don't imply some obligation of society to cater the environment to their need.

schlingel

TL;DR: Ich bin völlig anderer Meinung wegen einer Vielzahl an Gründen. Weder die Grundannahmen, noch die Schlüsse kann ich auch nur ansatzweise mitgehen.

Der Unternehmer und sein Risiko

Die ganze Argumentation rund um das "Kapital" und den Kapitalisten fußt auf einer IMHO naiven Ansicht. Es ist eben nicht so, dass das notwendige Kapital zur Wertschöpfung am Strand angeschwemmt wird oder vom Baum fällt und per Gewalt verteidigt wird.

Der Kapitalist bzw. der Unternehmer hat die Aufgabe viele Bereiche des Betriebs aufzubauen und am Laufen zu halten. Die Ansicht, dass Wertschöpfung aus dem Dualismus zwischen Kapital und Arbeit entsteht, ist in der Praxis einfach falsch.

Ein Unternehmen besteht aus vielen Bereichen und der Bereich in dem die "Arbeit" passiert ist nur ein Bereich von vielen. Unternehmen müssen:

  • Strategisch und langfristig planen und das Unternehmen ausrichten.
  • Finanzierung heranschaffen
  • Vertriebskanäle erschließen und für Absatz der Waren sorgen
  • Produkte und Dienstleistungen weiter- oder neu entwickeln
  • Fertigung bzw. Herstellung der Dienstleistung oder Produkt (Arbeit)
  • Führung der verschiedenen Unternehmensbereiche im Tagesgeschäft

Fakt ist, der einzige Dualismus den es hier gibt, besteht in der Preisentwicklung der Arbeit. Diese wird durch den Arbeitsmarkt bzw. die suchenden Arbeitgeber und durch die suchenden Arbeitnehmer bestimmt.

Das Risiko des Arbeitnehmers ist ungleich geringer als das Risiko des Arbeitgebers. Das Initialinvestment in einen Arbeiter beträgt ca. 2.000€ mit Lohnnebenkosten und der Annahme, dass man es min. 2 Wochen probiert bevor man sich dezidiert für bzw. gegen ihn entscheidet.

Im Gegensatz dazu hat ein Arbeitnehmer keinerlei Verpflichtungen gegenüber Kreditgebern. Konkurrenzdruck gibt es in der Form anderer Arbeitnehmer. Das gilt für Angestellte ungleich mehr - btw.

Das heißt, anstatt Gewalt setzt der Unternehmer persönliches Risiko zur Kapitalbildung ein.

Der Kreditgeber und sein Risiko

Wieso haben Shareholder ein vitales Interesse daran, überproportional an der Wertschöpfung beteiligt zu werden? Die kurze Erklärung dafür ist: Weil sie überproportional viel Risiko daran tragen.

Wenn das Unternehmen bankrott geht, bedeutet das automatisch, dass das volle Investment des Shareholders bzw. Anteilhabers wertlos geworden ist. Denn bekanntlich ist 0 geteilt durch einen beliebigen Divisor wieder nur 0. Dementsprechend müssen die selbstverständlich nach einer vorzeitigen Ausschüttung streben um mögilchst schnell in die Gewinnzone mit ihrem Investment zu kommen.

Der Arbeitnehmer und sein Beitrag

Das mag sich jetzt für den einen oder anderen so angehört haben, als hätte der Arbeitnehmer bzw. der Arbeiter überhaupt keinen Anteil am Unternehmenserfolg. Das ist natürlich völliger Käse. Das stimmt nicht.

Fakt ist allerdings, Arbeitnehmer sind völlig austauschbar. Wenn ein Betrieb sich von Einzelnen abhängig macht, hat die Führung versagt. Und genau das gleiche gilt für die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und seinem aktuellem Betrieb. Findet er etwas besseres bzw. wird er gekündigt, gibt es andere Betriebe in die er aufgenommen werden kann.

August 12 2017

schlingel
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schlingel
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August 11 2017

schlingel
schlingel
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August 10 2017

schlingel
1842 29e4 500
bit.ly

Im neuen Artikel Initial Coin Offerings - So ein Unsinn! schreibe ich mir den Frust von der Seele bzgl. der Abzock-Angebote im Blockchain-Umfeld.

Ich erkläre auch kurz was ein ICO ist, wie ich sie bewerte und zeige ein Negativbeispiel, wie ich mir das nicht vorstelle.

schlingel
Reposted fromcatdog2 catdog2 viaclifford clifford
schlingel

Of course, language is a ever changing thing.

Doesn't change the fact, that I really hate it if I hear or read "I ain't".

Be it a southern hillbilly or some rapper. Terrible :-/

August 09 2017

schlingel
no, it's because jesus is an antivampire. he always wears white, glows in the dark and makes people drink his blood.
Reposted fromsofias sofias
schlingel

Googles Ideological Echo Chamber

Original Google memo.

Would be interesting, if someone has already done the research and checked if the references are sound.

My biggest doubt is currently if the difference in "trait interest/skill" in the two sexes distributions are really so big in the outliers, that we get a significant difference in population sizes.

Has someone raw data on the psychological studies? Would be interesting to do a test of the hypothesis here. 

schlingel
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Schweinderl